Die XYZ-Kartografierung erfolgt im Rahmen einer Inspektion mit einem intelligenten Molch (KORSONIC oder KALIBRAK) ausgerüstet mit einem räumlichen Inventarisierungssystem, dessen Hauptelement aus einer Inertialplattform (Inertial Measurement Unit- IMU) besteht und die, die Lichtwellenleitertechnologie von Lasergyroskopen (FOG) nutzt.
Nach der Beendeten Inspektion werden die aufgezeichneten Messdaten XYZ (ergänzt mit der entsprechenden synchronisierten Meßzeit) genutzt zur Erstellung der Bewegungstrajektorie des Gerätes, oder anders gesagt ermittelt werden die Koordinatenwerte x, y, z von der Lage des Gerätes in den aufeinander folgenden Zeitabständen. In einem weiteren Schritt werden die Koordinaten XYZ umgerechnet und angepasst an das vom Betreiber geforderte Bezugssystem, z.B. WGS84 (übereinstimmend mit GPS) oder eines ausgewählten System ebener geodätischer Koordinaten, z.B. PUWG 2000 sowie Bestimmung der Höhe in Bezug des ausgewählten Bezugsniveaus, z.B. Kronstadt `86.
Das System der räumlichen Inventarisierung kann in allen intelligenten Molchen von CDRiA des Typs KALIBRAK und KORSONIC (im Durchmesserbereich von 250 bis 1200 mm), montiert werden.
Die Hauptanwendung der XYZ-Kartografie: - die Untersuchung der richtigen Lage der Rohrleitungsachse bei HDD-Bohrungen im räumlichen System XYZ,
- Untersuchung der räumlichen Lage der Rohrleitungen in Flussbetten oder unter diesen, Wasserbehältern, Sümpfen sowie in Gebieten mit Bergbauschäden.
- Bestimmung und Übertragung der Rohrleitungstrassen in die durch den Betreiber gelieferten digitalen Karten als Vervollständigung der Ausführungsdokumentation, also Erweiterung des Inventarbuches um die Daten für das GIS-System,
- Bestimmung der räumlichen Lage ausgewählter Anomalien im räumlichen Koordinatensystem XYZ,
- Übertragung der Rohrleitungstrajektorie auf ein dreidimensionales Geländemodel (wenn es zugänglich ist).
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Geodätische Daten XYZ – Ein Beispielbogen aus einem Inspektionsrapport (zur Vergrößerung klicken)